WEST ARCH

Ausstellung, 2010-2011, Aachen

22. November 2012

Konzept, Planung, Umsetzung   WEST ARCH bot eine Momentaufnahme der jungen, experimentellen Architekturszenen Westdeutschlands, Belgiens und der Niederlande. WEST ARCH zeichnete Netzwerke und Strukturen nach und bildete aktiv neue Verknüpfungspunkte durch ein formatreiches Rahmenprogramm. WEST ARCH diskutierte die Produktionsbedingungen junger Architekten in unterschiedlichen lokalen Kontexten und gab Einblick in Arbeitsweisen einer jungen europäischen Generation von Raumkünstlern. Die aktuelle Marktsituation, die Verfügbarkeit digitaler Kommunikationsmedien sowie die Entwicklung neuer Entwurfs- und Produktionsmethoden nehmen Einfluss auf die Arbeitsweisen junger Büros. Sie arbeiten als Team oder in Netzwerken, scheuen keine Ausflüge in angrenzende Disziplinen und besetzen Nischen abseits klassischer Arbeitsfelder. Die Wirkungskreise sind überregional, oft international und unterstützt durch neue Kommunikationsformen, die eine Zusammenarbeit über große Distanz erleichtern. Ihre Arbeit ist geprägt durch die Koexistenz von Praxis und akademischem Engagement an Hochschulen. Die Grenzen zwischen Forschung, Lehre und Anwendung sind oft fließend. – Text: stadtbaukultur-nrw.de

Team: J.Reetz, Komma4 / Modellfoto: modulorbeat